Nach dem ersten Raketenstart wollten wir anhand der gesammelten Informationen eine zweite Rakete bauen, die verbessert und zuverlässiger ist.
Probleme beim ersten Start
- Die Röhre schmolz während des Fluges.
- Ungleichmäßige Verteilung des Treibstoffs in der Röhre.
- Unebenheiten in der Röhre.
- Unregelmäßiger Start (inkonsistente Zündung).
Wir haben uns bemüht, einige dieser Probleme zu lösen, sind jedoch auf neue Herausforderungen gestoßen, von denen wir beim letzten Mal nicht wussten.
Unebenheiten in der Röhre
Unsere vorherige Röhre bestand aus Kunststoff. Obwohl wir darauf geachtet hatten, dass er nicht brennt, hatten wir übersehen, dass er schmelzen kann. Da der Treibstoff sehr heiß brennt, begann der Kunststoff in der Luft zu schmelzen. Kunststoff war zwar leicht zu bearbeiten, aber wir brauchten eine Alternative.
Metallstangen
Wir entschieden uns für Aluminium, da es leicht erhältlich war und sich leicht schneiden ließ. Bei Raketen ist es wichtig das Gewicht ohne Treibstoff so gering wie moglich zu halten, aluminum hat die besten bedindungen.
Problem 1: Gelöst, statt Kunststoff verwenden wir Aluminium.
Ungleichmäßige Treibstoffverteilung in der Röhre
Beim letzten Mal haben wir versucht, den zähflüssigen Treibstoff direkt in die Röhre zu gießen, was nicht gut funktionierte. Aufgrund der begrenzten Gießfläche konnten wir nicht sicherstellen, dass sich der Treibstoff gleichmäßig verteilte. Um dies zu verbessern, benötigten wir eine größere Einfüllöffnung.
Wir entschieden uns dafür, eine Raketenschablone aus der Stange zu schneiden, sie in zwei Hälften zu teilen und daraus eine Gießform zu erstellen. Auf diese Weise konnte der Treibstoff leicht von oben eingefüllt und geformt werden, solange er noch weich war.
Problem 2: Gelöst, wir verwenden jetzt eine Gießform für den Treibstoff.
Ungelöste Probleme
- Ungleichmäßige Schnitte der Röhre - Wir suchen nach einer Möglichkeit, die Stangen präzise zu schneiden.
- Unregelmäßiger Start (inkonsistente Zündung) - Wir müssen eine alternative Zündmethode finden, da die Zündschnur nach dem Start verbraucht war.
Bau
Wir haben zwei Raketen gebaut, was bedeutet, dass viele Teile zweimal hergestellt wurden.
Cone
Da die genaue Form des Kegels für Geschwindigkeiten unter 0,8 Mach kaum eine Rolle spielt, haben wir eine einfache Form in OpenSCAD entworfen und 3D-gedruckt.
cylinder(8, 21/2,21/2);
translate([0,0,8]){
cylinder(5,25/2,25/2);
}
translate([0,0,13]){
rotate_extrude(angle = 360, convexity = 2){
polygon(points=[[0,0],[25/2,0],[22/2,5],[18/2,8],[8/2,12], [0,14]]);
}
}
Einmal aus TPA und PLA, wir konnte aber jetzt keine Unterschiede inder Performanze feststellen.
Stange
Wir haben zwei 10 cm lange Rohre abgeschnitten und die Seiten für einen besseren Halt der Finnen abgeschmirgelt.
Motor
Wir haben eine Stange in zwei Hälften geschnitten, mit Backpapier ausgelegt und den weichen Treibstoff eingegossen. Dabei mussten wir darauf achten, dass der Treibstoff nicht zu heiß wird, da sich sonst Luftblasen bilden können. Nach dem Gießen konnten wir den Treibstoff noch leicht formen, um sicherzustellen, dass die Teile gut aufeinander passen.
So hat unser erster versuch ausgesehen
Nach dem dritten Mal war es dann wirklich schoen.
Zusammenbau
Die Kegel wurden mit Gips auf die Stangen befestigt, der Treibstoff wurde eingefüllt, die Finnen wurden mit heißem Kleber angebracht und eine seitliche Röhre, fuer die Starthilfe, wurde mit Klebeband befestigt. Bei einer Rakete mussten wir jedoch etwas zusätzlichen Gips verwenden, um den Treibstoff daran zu hindern, herauszufallen. !!!FOTOS VON RAKETEN FEHLEN NOCH!!!
Start
!!!VIDEO VON BRAND!!!
Danach
Was hat gut funktioniert
Guss
Wir können den Treibstoff jetzt erfolgreich gießen und haben gelernt, wie wir die Formen am besten nutzen können. Wir sinde jedes mal besser geworden und können damit in Zukunft sicher mehr machen. Bsp: Nozzle
Metalroehre
Die Aluminiumrohre haben sich bewährt und sind nicht geschmolzen, selbst wenn der Treibstoff drinnen geblieben ist.
Gips
Gips hat sich als effektives Bindemittel und Klebstoff erwiesen, der extremen Temperaturen standhält und gut auf Metall haftet. Klebungen werden ab jetzt mit Gips gemacht.
Was hat nicht gut funktioniert
Treibstoff stehen lassen
Der Treibstoff saugt sich mit der Zeit mit Wasser aus der Umgebung an. Wir hatten einen Treibstoff einen Tag stehen lassen und dann angezuendet under er ist kaum noch gebrannt. Die anderen die in den Raketen waren, haben 6 Stunden an einem Regentag gewartet. Wir gehen davon aus des sie deswegen nicht gut gebrannt sind und sich auch nicht haben anzuendenlassen.
Learning: R-Candy nicht warten.
Treibstoff reinkleben
Der Treibstoff muss besser fixiert werden, denn er ist einfach rausgefallen. Dazu koennten wir unten den Nozzle benutzen und/oder die Stangen mit gips and den Seiten fixieren.
Finnen mit HeiSSkleber
Daran ist es nicht gelegen das wir nicht abgehoben sind, aber die Finnen koennen wir nicht mehr mit Heiskleber anmontieren, da diese einfach abgefallen sind nachdem das Metal zu heiSS wurde. Gips waehre eine Option, oder wir versuchen etwas Mechanisches.
Mischung
Damit es nicht so heiSS wird hatten wir die Mischung leicht veraender zu 60-39-1 anstadt 65-34-1. Es haette auch damit abheben sollen, aber wir gehen mal lieber wieder zurueck zur alten Mischung.