Natürlich kann ich hier nicht alles aufschreiben was ich mir dazu gedacht habe, weil es viel zu viel ist, aber wenigstens die Grundlagen und das was nach mehreren Wochen noch mir direkt vor Augen ist, will ich hier skizzieren.
Ich habe in diesem Buch bei weitem auch nicht alles verstanden und werde auch viel Missverstanden haben.
Die Methaphysik
Die Methaphysik wie Kant sie benutzt ist eine Art, von einem möglichst Rationalem Blickwinkel, ein Object zu betrachtem. Es geht darum, dass man versuchen das was vor einem ist, von so viel Empirie wie möglich zu trennen, um sich den genauen Punkten, die nicht Logisch zu erschließen sind bewusst zu sein, und somit, das Object wieder Logisch zu konstruieren, oder auf jeden Fall das was dahinter liegt. Somit soll man in der Lage sein das Object, stehend auf nicht belegbaren Axiomen, zu verstehen. Eben diese Grundlagen hat Kant versucht in diesem Buch zu finden. Er meint aber besonders bei der Methaphysik der Sitte ist, dass hierbei, da wir rationale Wesen sind, diese Methaphisik direktes eingreifen in unsere alltäglichen Handlungen hat ist diese die mächtigste der Methaphysik.
Wie oft sonst hat eine rein theoretische Beobachtung sofortigen realen Einfluss.
Die Sitte
Ich finde es wurde nie ganz so klar aber ich glaube im Endeffekt ist die Sitte, wenn man nur den theoretischen Teil betrachtet, eine Zusammensetzung an Maximen, die von allen Menschen befolgt werden. Es geht hierbei nicht um Gesetze, welche auferlegt werden, sonder die, von denen der Mensch selber überzeugt ist.
Dazu ist es wichtig von jedem Menschen seine eigenen Werte und Absichten zu reflektieren und zu erkennen, für was und warum an bestimmte Dinge tut. Man muss dann trennen von Imperativen, welche direkt von deinem jetzigem Leben abhängen, und denen die man nutzen kann um sie über die ganze Welt zu stuerzen. Mann muss durch reflektieren ob alle Menschen in dieser Situation diese Entscheidung setzen sollte.
Es geht aber auch darum ob du in der Situation jeder anderen Person wollen wuerdest, dass eine Person in dieser Situation genau diese Entscheidung trifft. Wenn diese Fragen geklaert sind, dann kommt man zum Willen, weil man sollte die Aktion auch tun wollen. Ich gehe einmal davon aus das er denkt, dass wenn jemand etwas nicht will, das er genau weiSS warum, dem waehr ich mir nicht so sicher.
Jeder Mensch soll bei seinen freien Entscheidungen auf seinen willen hoehren. Warum, diese Argumentation habe ich sehr spannend gefunden.
Warum auf den Willen hören
Wir sind rationale Wesen, wir haben die Moeglichkeit uns zu entscheiden, Informationen zu beziehen und darauf Entscheidungen zu treffen. Würde man sich also frei von seinem Willen machen und, fast schon zufällig alles entscheiden, dann, verschwendet man nicht nur seine Moeglichkeit Entscheidungen zu treffen, man verwirft damit notwendig auch alle seine Werte und Person. Wenn man einen Willen hat, und somit eine Entscheidung trifft, muss man davor etwas erlebt haben, was einen dazu bringt diese Entscheidung zu treffen. Es müssen sich Werte in dir geformt haben, Meinungen und Eindrucke. Wenn du also vollkommen zufällig handelst verlierst du somit dich in die Rechnung ein zu beziehen und nach deinem Wissen zu handlen. Dabei musste ich aber auch an die Entfremdung nach Marx denken. Bei der du so wegabstrahiert von deinem eignen Tun wirst, dass du nicht mehr aus eigenen Entscheidung, sonder der eines anderen, handelst und so dich als Person verliertst. So Entfremdest du dich von deinem Handeln und deiner Person.
Ergebniss
Ich finde das Ergebnis, auf jedenfall soweit ich es verstanden habe ein wenig Essentialistisch. Du sollst nicht irgendwelchen Regeln folgen sonder den Regeln, welche allen Menschen, deiner Meinung nach am weitesten bringen sollten. Du solltest auch nicht irgendetwas machen sonder du solltest selber das tun wollen was du tust, denn du bist ein Teil der Gesellschaft und genauso wie von allen anderen sollte aus dir, deiner Ratio und deinem Leben die Sitte entspringen.
Kant
Ich stelle mir seine Texte ein wenig wie so source code for, es steht sehr viel drin, aber um es wirklich nuetzlich machen muesste Man es compilieren. Natuerlich gibt es viele Buecher in denen aehnliches drinnsteht, und das sind so binaries, du weist nicht ganz von wo der Mensch kommt um dir zu erklaeren was aus dem Sourcecode passiert. Bei Kant musst du dich mehr anstrengen um es zu compilieren.\
Ich finde trotzdem das er nicht schreiben kann, gute Ideen, aber er ist so schlecht sich auszudrücken.