Die Reise
Ich war gerade eben erst aus Burgos aufgebrochen, verbrachte 2h in Wien die ich fuer einen Koffer swap und ein Abendessen nutzte, nur um mich dann wieder auf den Weg zu machen, da ich an anderen Orten mehr Zeit verbringe und es auch nicht einfach entspannen hier war, zähle ich das als Teil der Reise.
Als ich am Hauptbahnhof angekommen war, wurde mir erklärt, dass mein Zug ausgefallen sei, und ich traf eine Gruppe Senioren, welche mit demselben Zug fahren wollten. Wir sind dann gemeinsam beim Infoschalter zu einem anderen Zug geführt worden, welcher uns trotzdem ohne Umsteigen nach Alba Iulia bringen sollte, und das tat er auch. Ich war zu zweit in einem Wagon und sprach einfach nicht mit dem Typen mit mir. Wir hatten es schön runtergekühlt, allerdings gab es kein Wlan und das mobile Netz war lückenhaft. Es gab auch keine Möglichkeit zu sehen, wie weit man ist, oder wie lange es noch dauern wird, bis man sich an seinem Stop befindet, und so musste ich immer wieder den Schaffner fragen, bis er mir sagt, dass er mich einfach holen kommt.
Da der Zug ordentlich Verspätung hatte, erreichte ich meinen Zug nicht mehr und saß nun in Alba Iulia fest, dort gab es netz, allerdings keine Steckdose mehr. Ich musste 4h auf meinen nächsten Zug warten und dann begannen plötzlich alle Handys zu leuten, um uns Mitzuteilen, dass eine Sturmfront von bis zu 110 km/h auf uns zukommt und wir uns nicht mehr nach draußen bewegen sollten, aber die Frau am schalter versicherte mir mit google translate, das dies meinen Zug nicht beeinträchtigen sollte. Mittlerweile weis ich auch warum, er ist wahrscheinlich nie schneller als 30km/h gefahren und so musste ich weitere Stunden durch die rumänische Landschaft tuckern, diesmal, mit Steckdose, aber wieder ohne Verbindung.
In Cluj-Napoca wurde ich nicht wie die anderen vom Bahnhof abgeholt, sondern wanderte eine weitere halbe Stunde durch den Regen zum Hotel, um endlich anzukommen.
Essen
Das Essen war beim ersten Mal noch lustig, doch als ich als Vegetarier zum 6. mal das selbe bekommen hatte(Ein Stück paniertes etwas mit Tiefkühlgemüse), hatte ich mich am Abend aufgemacht um mir selbst etwas einzukaufen traf unter anderem auf amerikanische Essiggurken, ich selbst as eine packung Maiswaffeln mit Käse auf einer Parkbank.
Zum Ende wurde das Essen dann auf einmal drastisch besser, aber wir wurden auch besser darin, uns mehr zu beschaffen. Das Essen hatte nämlich allgemein drei zusätzliche Probleme. (Das Desert war aber trotzdem immer exakt das selbe)
Wir wollten mit den Deutschen und unseren Trainern am Tisch sitzen und so ueber luden wir, gegen den Willen des Personals, den Tisch um das Doppelte und verstaelten auch immer die Sitzkarten.
Wir bekamen viel zu wenig Wasser. Pro Tisch waren zwei Liter Wasser vorgesehen und auch wenn das ein bisschen wenig gewesen wäre, waren wir doppelt so viel wie geplant. Somit mussten wir gekonnt mit den anderen Tischen “Teilen”
Das Essen war auch ein bisschen zu wenig, aber wir sind drauf gekommen, dass wenn man von anderem frisches Geschirr stiehlt(Teilt), glauben die Kellner, dass man noch nicht gefüttert wurde und bekommt nochmal zu essen.
Competition
Tja, ich wurde nicht letzter Oesterreicher, somit musste ich keinen Blogpost schreiben, und es waren ca. 5 oder so schlechter als ich, also war ich allgemein zufrieden mit mir…
Der erste Tag war eher shitty, weil ich war gerade er aus Burgos angekommen und schaffte eigentlich nur ein paar trivial Punkte. Es waren sehr DP heavy Aufgaben und die hatte ich lange nicht mehr gemacht.
Der zweite Tag war dann etwas besser, wobei ich viel Zeit an einem Problem verbracht hatte und wirklich im nachhinein so knapp an der Lösung vorbei geschlittert bin, aber die meisten Punkte hatte ich in einem Beispiel mit einem goto statement geholt, vor allem deswegen weil ich einfach aus meiner eigentlich n^2 Loesung so viel raus optimiert habe, dass sie schnell genug war um den nächsten subtask auch noch zu Lösen.
Das lustigste an der Competition war aber mit Abstand das Setup. Es waren Windows maschinen mit Linux VMs, allerdings hatten die nicht die Richtige Bildschirmgröße zur Hand und so musste man entweder etwas kleiner oder verpixelt Arbeiten, ich war auf der verpixelten Seite.
Ausflüge
Jedes Doppelteam hatte so Guides, die mit einem Ausfluege gemacht hatten, wobei ich mir nicht hundertprozentig sicher war, ob sie deutsch lernen wollen oder mit uns flirten. Auf jeden Fall sind wir zuerst in ein Salzbergwerk gefahren, welches einen wirklich gewaltigen Innenraum hatte, daraufhin wurden wir in ein fünf Sterne Hotel zum Futtern gebracht, wobei sie uns danach in eine Range luden um uns eine Pferde show zu geben. Es war eine Spur zu abrupt, als dass es nicht alle ein wenig witzig fanden.
Am letzten Tag sind wir dann nochmal auf einem Turm gelandet.